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23. April 2009

Treffen mit Olaf Scholz

Da passt es gut, dass Bundesarbeitsminister Olaf Scholz das Thema Ausbildung politisch weiter befördert.

Markus Guhl Bundesgeschäftsführer der BDWi

Verehrte Leser,

wenn die Krise so kommt, wie prognostiziert, werden viele Betriebe auch bei der Ausbildung neue Fragezeichen setzen. Gerade deshalb ist es wichtig, die Bedeutung der betrieblichen Lehre für das eigene Unternehmen, für die Branche und für die Wirtschaft im Allgemeinen öffentlich immer wieder herauszustellen.

Da passt es gut, dass Bundesarbeitsminister Olaf Scholz das Thema Ausbildung politisch weiter befördert. Viele Branchen der Dienstleistungswirtschaft sehen die Überlegung des Ministers sehr positiv, junge Erwachsene von Mitte bis Ende zwanzig bei der betrieblichen Ausbildung zu unterstützen, in dem die auf Jugendliche zugeschnittenen Ausbildungsvergütungen staatlich aufgestockt werden. Gerade die Dienstleistungsbranchen sind als Arbeitgeber für „ältere“ Quereinsteiger mit niedrigen Qualifikationen interessant. Da sich die Dienstleister schon seit Jahren intensiv um einen stetigen Ausbau der Qualität der angebotenen Serviceleistungen bemühen, können auf dem dortigen Ausbildungsmarkt in Zukunft ganz neue Impulse entstehen – zum Nutzen der älteren Auszubildenden und zum Nutzen der Betriebe.

Indes hat der Minister in der vergangenen Woche auch weitere wirtschaftliche Tatkraft bewiesen. Im Rahmen der BDWi-Praktikumsaktion für Politiker hat er in einem Hamburger Gartenbaubetrieb erfolgreich mit angepackt.

 

Markus Guhl




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