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19. März 2009

BDWi im Meinungsaustausch mit der CDU/CSU-Fraktion zum Thema Finanzdienstleistungen und Verbraucherschutz

Der BDWi kam mit dem Obmann Fraktion im Finanzausschuss, Leo Dautzenberg, und der verbraucherschutzpolitischen Sprecherin der Union, Julia Klöckner, zu einem Gespräch zusammen.


Auf Seiten des BDWi waren der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute, der Verband Deutscher Versicherungsmakler, der Bundesverband Finanzdienstleistung und VOTUM, Verband Unabhängiger Finanzdienstleistungs-Unternehmen in Europa, vertreten.

Einig war man sich in der Haltung, dass die „gefährlichsten“ Produkte der jüngsten Vergangenheit, etwa Lehman-Zertifikate, ausschließlich über Banken vertrieben worden seien. Vor diesem Hintergrund waren sich Politiker und der BDWi einig, die Debatte auf sachliche Füße zu stellen und nicht eine ganze Branche zu diffamieren.

Sinnvollerweise sollten im Bereich der Finanzdienstleistungen künftig ähnliche Regelungen zur Anwendung kommen, wie sie vor kurzem im Rahmen der Novelle des Versicherungsvertragsgesetzes für die Versicherungsvermittlung eingeführt worden sind. Allerdings sollte die hier vorgeschriebene umfassende Dokumentation durch ein verständliches und kurzes Produktblatt ersetzt werden.

Ebenso einig war man sich über eine Qualifizierung und Zulassung der in der Branche tätigen Vermittler. Die gesamte Versicherungs- und Finanzdienstleistungsbranche sollte mit jenen einheitlichen Standards versehen werden, wie sie in der Versicherungsvermittlerverordnung festgeschrieben sind.

Skeptisch sahen der BDWi, aber auch die Unionspolitiker, die in Rede stehende Zertifizierung von Produkten. Qualitativ sei dies schlichtweg nicht möglich. Dies zeigten die Lehman-Zertikfikate. Vor wenigen Monaten wären diese „toxischen“ Produkte absolut positiv bewertet worden.

Demgegenüber forderten die BDWi-Vertreter eine zwingende Vermögensschadenshaftpflicht für alle Vermittler von Finanzdienstleistungsprodukten. Dies sei ein ganz wesentlicher Baustein für eine qualitativ hochstehende Beratung des Kunden. Diese Auffassung vertraten auch Dautzenberg und Frau Klöckner.


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