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Berlin, 15. Juni 2009

BDWi warnt: Kulturflatrate verteuert die Internetnutzung erheblich

Der Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi) warnt vor Kostensteigerung für die Internetnutzung durch die Einführung einer Kulturflatrate.


Werner Küsters
Präsident des BDWi


Um ein Drittel der Urheberumsätze für Musik, Film, Computerspiele und Bücher zu ersetzen wäre für jeden Nutzer einer Breitbandinternetverbindung 13,50 Euro im Monat erforderlich. Das entspricht ¾ der GEZ-Gebühr.

„Die Einführung einer Kulturflatrate würde die Nutzung des Internets für Privatpersonen und Unternehmen erheblich verteuern, unabhängig davon ob sie etwas herunterladen oder nicht. Das würde die Ausweitung der Internetnutzung erheblich zurückwerfen. Für kleine Unternehmen wäre das eine spürbare Mehrbelastung. Für Bezieher geringer Einkommen wäre das Internet in Zukunft unbezahlbar“, macht BDWi-Präsident Werner Küsters deutlich.    

„Auf der anderen Seite wäre für die Verteilung der Einnahmen eine flächendeckende Überwachung des Datenverkehrs im Internet erforderlich. Denn Künstler wie Madonna verzeichnen erheblich mehr Downloads als kleine Nachwuchsbands“, erläutert Küsters. 

„Zur Absicherung der Kulturwirtschaft ist nur die ernsthafte Verfolgung von Urheberheberrechtsverletzern eine nachhaltige Lösung. Den Schlüssel halten die Internet-Service-Provider in der Hand. Sie müssen endlich die Täter benennen und den illegalen Datenverkehr spürbar reduzieren“, fordert Küsters.  

Unsere Berechnung zu den Kosten einer Kulturflatrate stellen wir Ihnen auf Nachfrage gerne zur Verfügung.



 


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