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Berlin, 20. August 2009

„Atypische Beschäftigung“ oder gar kein Job?

Der Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi) fordert die Vorzüge der „atypischen Beschäftigung“ in das Zentrum der Debatte zu rücken.


Werner Küsters
Präsident des BDWi


Viele zusätzliche Jobs – insbesondere für Geringqualifizierte – sind in den letzten Jahren entstanden. Diese Vorzüge werden in der jüngsten Studie des Statistischen Bundesamtes ignoriert.

„Die Dienstleistungswirtschaft hat in den vergangenen Jahren zahlreiche zusätzliche Arbeitsplätze bereitgestellt. Vielen Geringqualifizierten oder vormals Arbeitslosen ist der Einstieg in die Beschäftigung gelungen. Das das nicht zu Höchstlöhnen möglich war, ist nahe liegend“, macht   BDWi-Präsident Werner Küsters deutlich.

„Die Begrifflichkeiten mit denen das Statistische Bundesamt in der Studie „Niedrigeinkommen und Erwerbstätigkeit“ agiert, werden der Sache überhaupt nicht gerecht. Die Definitionen für „atypische Beschäftigungsverhältnisse“ und „Normalarbeitsverhältnisse“ sind willkürlich. So sind zum Beispiel die Mitarbeiter von Zeitarbeitsunternehmen normal beschäftigt. Auch die Niedriglohngrenze von 9,85 Euro ist praxisfremd“, so Küsters.  

„Es ist erforderlich die Ursachen für geringe Entlohnung in den Fokus der Debatte zur rücken. Das ist zum Beispiel die verfehlte Bildungspolitik. 9,2 Prozent der Schüler schaffen keinen Abschluss. Hier sind Verbesserungen dringend erforderlich“, fordert Küsters. 

 



 


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