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Berlin, 24. März 2010

Dienstleistungswirtschaft begrüßt Engagement des IWF für Griechenland

Der BDWi unterstützt die Position von Bundeskanzlerin Merkel gegen direkte Hilfszusagen an Griechenland durch die EU.


Werner Küsters
Präsident des BDWi


Einen Europäischen Währungsfonds zur Rettung hoch verschuldeter Staaten lehnt der BDWi ab. 

„Mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) existiert bereits eine eingespielte Institution. Der IWF verfügt über genug Kapital und Erfahrung in ähnlichen Fällen, um Griechenland bei Bedarf zu unterstützen“, macht BDWi-Präsident Werner Küsters deutlich.  

„Die Einführung eines EWF widerspricht dem Anspruch, weltweit handlungsfähige Institutionen zu stärken. Europäische Sonderwege führen in die Sackgasse. Hinzu kommt, dass ein EWF erhebliche politische Risiken in sich birgt. Wie schwer es den Europäern fällt, das Fehlverhalten einzelner Mitglieder der Eurozone zu sanktionieren, ist nicht zuletzt am Beispiel Griechenland deutlich geworden. Es bestehen in Deutschland erhebliche Bedenken, ob ein EWF mit den Vorgaben des Stabilitätspakts vereinbar ist. Außerdem entstünde mit einer neuen Institution auch weitere Bürokratie mit zusätzlichen Kosten“, so Küsters.   

 



 


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