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Berlin, 13. Mai 2010
Dienstleistungswirtschaft fordert: Europa muss wettbewerbsstärkste Region der Welt werden
Der BDWi fordert eine Rückbesinnung auf den Vertrag von Lissabon, um Europa aus der Krise zu befreien.
 |  Werner Küsters Präsident des BDWi
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Laut des Vertrages von Lissabon sollte Europa bis zum Jahr 2010 „zum wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensbasierten Wirtschaftsraum in der Welt“ werden.
„Die Griechenlandkrise ist ein Warnschuss für Europa. Die Lissabon Ziele wurden verfehlt. Die höchsten Zuwachsraten verzeichnet stattdessen die Sozialpolitik. Wenn es nicht gelingt, das Ruder herumzureißen, kann Europa auf Dauer keine Erfolgsgeschichte sein“, macht BDWi-Präsident Werner Küsters deutlich.
„Es gilt die Staatshaushalte zu konsolidieren. Das wird nur mit Einschnitten in die Sozialbudgets gelingen. Alle Kostentreiber müssen auf den Prüfstand: Umweltgesetzgebung, Bürokratie und Arbeitsrecht. Gleichzeitig ist es notwendig, die Investitionen in Bildung und Erziehung weiter anzuheben“, fordert Küsters. „Dann werden wir die Ziele von Lissabon doch noch erreichen, wenn schon nicht 2010 dann 2020“, so Küsters.
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